Einrichtungen

Was wäre das Quartier rund um den Wassertorplatz ohne seine wichtigsten Einrichtungen? Sie beleben den Kiez, sind Anlaufstellen für die Anwohner mit ihren Sorgen und Nöten und ermöglichen den Kiezbewohnern den Zugang zu vielen kostenfreien Angeboten.

Dabei werden die Kiezeinrichtungen natürlich tatkräftig von den vielen Freiwilligen und den Anwohner/innen, die ihren Kiez lebenswerter gestalten wollen, unterstützt.

Einrichtungen mit gemeinwesenorientierten Angebotselementen:

Kinder- und Jugendfreizeitstätte

Grundschule

Das MehrGenerationenHaus

Das MehrGenerationenHaus (MGH) ist eine Bildungs-, Beratungs- und Begegnungseinrichtung für Familien, Kinder, Senior*innen und Erwachsene aller Kulturen rund um den Wassertorplatz. Nachbarschaftshilfe und bürgerschaftliches Engagement zu fördern ist die Basis für die Arbeit im MGH. Den Besuchern des MGH wird Raum zur Verfügung gestellt, den sie selbst gestalten können.

Dabei stehen vor allem die Bedürfnisse der Quartiersbewohner*innen im Mittelpunkt, unabhängig von Herkunft, Alter oder Religion der Menschen. Benachteiligte Gruppen, insbesondere Migrant*innen, haben häufig wenige Möglichkeiten, ihre Interessen nach außen zu vertreten und sich zu engagieren. Das MGH möchte diesen Gruppen den Zugang zu öffentlichem Raum und gesellschaftlichen Ressourcen ermöglichen.

Die Palette von kostenfreien Angeboten im MehrGenerationenHaus ist vielfältig. So gibt es beispielsweise Nachtfußball für junge Erwachsene (Kreuzberg Kickt), interkulturelle Bildungs- und Beratungsangebote für Mädchen und Frauen (Elişi Evi e.V.), einen Mittagstisch für Kinder, eine Rechtsberatung und vieles, vieles mehr.

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des MehrGenerationenHauses.

Familienzentrum Ritterburg

2012 eröffnete das Familienzentrum Ritterburg seine Pforten für Familien und Kinder. Neben der Kita und der Kinderfreizeitstätte, die sich am gleichen Standort befinden, soll Familien im Familienzentrum ein Raum gegeben werden, in dem sie Anregungen und Unterstützung von der Schwangerschaft bis zum Schulbeginn finden und andere Familien kennenlernen können.

Das Angebot des Familienzentrums ist dabei so vielfältig und ansprechend und gleichzeitig wird viel Wert auf eine familiäre und warmherzige Atmosphäre gelegt. Zur Wahl stehen abwechslungsreiche Spiel-, Bastel- und Musikangebote sowie verschiedene Eltern-Kind-Gruppen wie die Krabbelgruppe, die Babymassage und das Eltern-Kind-Turnen. Zudem haben Familien die Möglichkeit, Spiele und Bücher in verschiedenen Sprachen auszuleihen, sich in Koch-AGs kennenzulernen oder einen Deutschkurs zu besuchen.

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Familienzentrums Ritterburg.

Begegnungsstätte Gitschiner Straße

In der Begegnungsstätte treffen sich seit vielen Jahren nicht nur Bewohner*innen des ehemaligen Senior*innenwohnhaus Gitschiner Str. 38, sondern auch Senior*innen aus den anderen Regionen des Bezirks. Das Haus bietet regelmäßig einen Mittagstisch, ebenso werden Gesellschaftsspiele, Handarbeiten, Basteln sowie Singen mit Instrumentalbegleitung und ein Englischkurs angeboten. In der Senior*innenfreizeitstätte finden zudem regelmäßig kulturelle Veranstaltungen statt, die einen interkulturellen Charakter haben und ein Magnet für viele Menschen unterschiedlichster Herkunft sind. Immer wieder finden auch Treffen mehrerer Generationen statt, die von Alt und Jung begeistert besucht werden. Ebenso gibt es ein breites Spektrum an Angeboten, die sich besonders an Menschen mit Behinderungen richten. Vor dem Hintergrund der wachsenden Herausforderungen in der interkulturellen Altenhilfe hat sich die Begenungsstätte zum Ziel gesetzt, die Arbeit kultursensibel auszurichten.

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der Begegnungsstätte.

St. Simeon und St. Jacobi

Im Quartiersmanagement-Gebiet Wassertorplatz befinden sich zwei der drei Standorte der evangelischen Kirchengemeinde Kreuzberg-Mitte: Die Kirche St. Simeon an der Wassertorstraße und die Kirche St. Jacobi an der Oranienstraße. Die evangelische Kirchengemeinde Kreuzberg-Mitte, bestehend aus St. Jacobi, Melanchthon und St. Simeon, steht für eine offene Gemeinde mit vielen Angeboten für Jung und Alt: Es gibt ein Kinderteater, kreative Angebote wie Malen, weiteren kulturellen Veranstaltungen, etwa Singen alten Liedguts, Gesprächskreise, aber auch Gymnastikangebote und vieles mehr.

St. Jacobi bietet ein breites kulturelles Angebot sowie Raum und Gelegenheiten, sich zu treffen. Auch St. Simeon ist ein beliebter und lebendiger Ort für Feste, Feiern und Basare. Die Begleitung von Senior*innen liegt der Gemeinde genau wie in St. Jacobi besonders am Herzen. Doch auch für Kinder und Jugendliche gibt es Angebote. Für Jung und Alt gibt es an beiden Standorten die Möglichkeit, in Chören zu singen. Interkulturell, unabhängig von Religionen und generationenübergreifend wird beispielsweise bei Chor and More gesungen und Kabarett gespielt - und das so erfolgreich, dass es an Anfragen für Auftritte nie mangelt.

Zu Gast ist in St. Simeon eine afrikanische Gemeinde, die sonntags um 14 Uhr ihre englischsprachigen Gottesdienste feiert. Seit Oktober 2015 ist in Räumen der St. Simeon-Kirche außerdem die Flüchtlingskirche der evangelischen Kirchengemeinde Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO).

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der ev. Kirchengemeinde Kreuzberg-Mitte.

Statthaus Böcklerpark

Das „Statthaus Böcklerpark" wurde in den 1950er Jahren als Haus der Jugend Berliner Stadtbezirk Kreuzberg errichtet. Malerisch am Landwehrkanal und inmitten des Böcklerparks gelegen, bietet es auf einer Grundstücksfläche von ca 6000m² und einer Nutzfläche von 1300m² im Gebäude, viel Raum für allerlei Aktivitäten mit Kindern und Jugendlichen. In den 1980er Jahren wurde das Haus durch zunehmende Nachbarschaftsarbeit konzeptionell zu einem soziokulturellen Zentrum weiterentwickelt und dient damit den Bewohner*innen des Quartiers rund um den Wassertorplatz als wichtiger Treffpunkt. Meist werden mehrmals wöchentlich Tanzveranstaltungen ausgerichtet, die ein großer Erfolg sind. Im Kinder- und Jugendfreizeitbereich ist die Auswahl so vielfältig und groß, das kein Kinder- und Jugendherz noch Wünsche offen haben dürfte.

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Trägervereins KMA e.V..

Otto-Wels-Grundschule

Die Mehrheit der Grunschulkinder aus dem Quartiersmanagement-Gebiet Wassertorplatz besucht die Otto-Wels-Grundschule. Dort beträgt der Anteil der Kinder, die nichtdeutscher Herkunftssprache sind, etwa 94%. Das Kollegium der Schule unterstützt Initiativen und Maßnahmen, die die deutschen Sprachkenntnisse von ausländischen Schülern und deren Eltern fördern und deren aktive Teilnahme am schulischen Leben ermöglichen.

Der Unterricht wird mit dem Ziel gestaltet, die Selbstständigkeit und Eigenverantwortlichkeit der Schüler zu stärken. Es werden besondere Kurse für unterschiedliche Leistungsmöglichkeiten angeboten und die Lehrer*innen entwickeln Konzepte, die die Integration von Schülern mit besonderen Schwierigkeiten ermöglichen. Die Otto-Wels-Grundschule bietet ein buntes Programm mit vielen Projekten, die das Lernen und das gemeinsame Miteinander unterstützen.

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der Otto-Wels-Grundschule