20 Jahre Soziale Stadt

August 2019. Seit 20 Jahren gibt es das Förderprogramm Soziale Stadt - sowohl auf Bundesebene, als auch in Berlin. Im Statthaus Böcklerpark trafen sich am Dienstag, den 20. August, Vertreter*innen aus der Verwaltung und aus 34 Berliner Quartiersmanagementgebieten, um gemeinsam die Erfolge zu feiern.

Alexander Hadlich, Leiter vom Statthaus Böcklerpark, und Dr. Sandra Obermeyer, Leiterin der Abteilung IV für Wohnungsbau, Stadterneuerung und Soziale Stadt in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen

Alexander Hadlich, Leiter vom Statthaus Böcklerpark, und Dr. Sandra Obermeyer, Leiterin der Abteilung IV für Wohnungsbau, Stadterneuerung und Soziale Stadt in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen

Gespannt folgten die Gäste dem Film, der lebhaft Eindrücke aus 20 Jahren Soziale Stadt und 20 Jahren Berliner Quartiersmanagement zeigte

Gespannt folgten die Gäste dem Film, der lebhaft Eindrücke aus 20 Jahren Soziale Stadt und 20 Jahren Berliner Quartiersmanagement zeigte

Seit 20 Jahren gibt es das Förderprogramm Soziale Stadt - sowohl auf Bundesebene, als auch in Berlin. Im Statthaus Böcklerpark trafen sich am Dienstag, den 20. August, Vertreter*innen aus der Verwaltung und aus 34 Berliner Quartiersmanagementgebieten, um gemeinsam die Erfolge zu feiern.

Das Förderprogramm Soziale Stadt hat in Berlin seit dem Start im Jahr 1999 einen hohen Stellenwert. Nicht immer waren die Zeiten einfach, doch ist das Programm im Berliner Landeshaushalt traditionell fest verankert. 42 Quartiersmanagementgebiete konnten seitdem mit über 470 Millionen Euro an Fördermitteln unterstützt werden. In der deutschen Hauptstadt ist eine sozio-kulturelle Ausrichtung der Maßnahmen besonders wichtig. Die Soziale Stadt trägt damit zur Chancengleichheit bei und fördert Nachbarschaften.

"Das Quartiersmanagement ist ein echtes Gemeinschaftswerk", erwähnte in ihrer Ansprache Dr. Sandra Obermeyer, Leiterin der Abteilung IV für Wohnungsbau, Stadterneuerung und Soziale Stadt in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen. Zwar könne ein Förderprogramm wie die Soziale Stadt nicht alle Probleme einer Großstadt lösen - wie zum Beispiel in den Bereichen Arbeitsmarkt und Wohnraumentwicklung -, doch konnten und können im thematischen Rahmen viele Impulse für positive Entwicklungen gesetzt werden. Ein Erfolg in dieser Hinsicht sind beispielsweise die Stadtteilmütter, die mittlerweile eine finanzielle Verankerung in der Berliner Landespolitik gefunden haben und zu einem regelmäßigen Angebot geworden sind. Besonders wichtig seien darüber hinaus Bildungsverbände in den Quartieren.

"An einem Tag wie heute sind wir sehr stolz darauf, dass wir eine gewachsene Infrastruktur haben, die in der Lage ist, Menschen zu aktivieren", fuhr Dr. Sandra Obermeyer fort. Bevor anschließend zu einem Film mit Eindrücken aus 20 Jahren Berliner Quartiersmanagement übergeleitet wurde, hatte das Wort Alexander Hadlich, Leiter vom Statthaus Böcklerpark. "Wir freuen uns, dass wir von der Kreuzberger Musikalischen Aktion mehrfach durch die Soziale Stadt unterstützt wurden - mit dem Statthaus Böcklerpark in Zusammenarbeit mit dem Quartiersmanagement Wassertorplatz", so Alexander Hadlich.

Nach dem Ende des offiziellen Programms im Saal der Einrichtung hatten die Beteiligten Gelegenheit, sich zu vernetzen, das ein oder andere Revue passieren zu lassen und Pläne für die Zukunft zu schmieden.