Bewohnerforum am Wassertor

Einblicke & Ausblicke auf die Arbeit im Kiez

Februar 2018. Am 14. Februar stellte das Team vom Quartiersmanagement Wassertorplatz die Eckpunkte seiner Arbeit bis zum Jahr 2019 vor. Bewohner*innen, Quartiersrät*innen und Akteur*innen im Gebiet waren eingeladen, die bereits laufenden Projekte kennenzulernen und sich über die Maßnahmen und Planungen für die kommenden zwei Jahre zu informieren. Im Mittelpunkt stand außerdem die Frage, wie sich die Bewohner*innen - in Zusammenarbeit mit dem QM - für einen lebenswerten Kiez einsetzen können.

Gut gefüllter Gemeindesaal St. Simeon

Gut gefüllter Gemeindesaal St. Simeon

Stv. Bezirksbürgermeister Knut Mildner-Spindler

Stv. Bezirksbürgermeister Knut Mildner-Spindler

QM-Team

QM-Team

QM-Teamleiter Lars Viehmeyer moderierte den Abend im Gemeindesaal St. Simeon. "Wie ein Fernsehmoderator", sagte eine Bewohnerin anschließend begeistert. Ralf Hirsch von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen bedankte sich für die bisherige Arbeit des relativ neuen QM-Teams, das nun seit Anfang 2017 im Kiez aktiv ist. Der stellvertretende Bezirksbürgermeister Knut Mildner-Spindler lobte den städtebaulichen Charme des Gebiets und verriet dem Publikum in seiner herzlichen Ansprache, dass gerade der Wassertorkiez eine besondere Bedeutung für ihn hat: Hier hatte er vor Jahren seine Frau im MehrGenerationenHaus Wassertor 48 kennengelernt. Neben Nachbar*innen, Mitarbeiter*innen von Einrichtungen und Projekten im Gebiet waren auch Vertreter*innen der "starken Partner" des QMs anwesend.

In einer kurzen Präsentation gab es einen Überblick über das Programm Soziale Stadt, die Arbeit des QMs und das so genannte IHEK (Integriertes Handlungs- und Entwicklungskonzept) für die Jahre 2017 bis 2019. Das QM Wassertorplatz erstellt alle zwei Jahre ein neues Handlungskonzept, analysiert die Stärken und Schwächen im Gebiet und erarbeitet mit allen Partner*innen die zukünftigen Handlungserfordernisse und Strategien. (Das komplette Handlungskonzept finden Sie hier).

Mit Unterstützung von Quartiersrat Arkadiusz Müller erläuterte Lars Viehmeyer auch die Aufgaben und die Bedeutung der beiden Bewohner*innengremien, in denen sich alle Nachbar*innen ab 16 Jahren engagieren können. Die Aktionsfondsjury entscheidet über Aktionen von Bewohner*innen für Bewohner*innen, welche aus dem Aktionsfonds gefördert werden. Der Quartiersrat ist ein wichtiges Instrument der Bewohner*innenbeteiligung, der über Lösungsansätze für eine positive Quartiersentwicklung diskutiert und über Maßnahmen bzw. Strategien mitentscheidet. Die Bewohnervertreter*innen des Quartiersrates und der Aktionsfondsjury werden am 22. März 2018 neu gewählt. (Mehr dazu hier).

Teresa Weis, die nun für das Programm BENN (Berlin entwickelt neue Nachbarschaften) im QM-Team zuständig ist, stellte ihre Arbeit im Hinblick auf die neue Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete in der Alten Jakobstraße 4/ Franz-Künstler-Straße 10 und das Team des Betreibers Albatros gGmbH vor. (Mehr dazu hier).

In der zweiten Hälfte des Abends konnten sich alle Besucher*innen der Veranstaltung an den drei Thementischen "Wohnumfeld", "Nachbarschaft und Beteiligung" und "Geflüchtete" informieren, mitdiskutieren, Fragen stellen und eigene Vorschläge einbringen.

Thementisch "Geflüchtete"

Thementisch "Geflüchtete"

Thementisch "Wohnumfeld"

Thementisch "Wohnumfeld"