Darcos lausige Rache

Die Theatergruppe 'Kreuzberger Optimisten' machen als Familie Gurkenkraut Radau.

Lebendig, kratzbürstig und amüsant: Anfang Juli spielte die Theatergruppe 'Kreuzberger Optimisten' das Stück Darcos lausige Rache im Saal der St. Simeon-Gemeinde.

Bunt und zahlreich: Familie Gurkenkraut © Sergiy Balitskiy

Bunt und zahlreich: Familie Gurkenkraut © Sergiy Balitskiy

In dem vom Kreuzberger Autor Arnd Moritz verfassten Stück verfolgen die zahlreichen schrillen Gurkenkrauts ihre eigenen Interessen, um sich ihre Rolle im Gurkenimperium des Familienoberhaupts und Gurkenkönigs Jaromir zu sichern. Da bedarf es schon der geheimnisvollen Kräfte vom inhaftierten Sohn/Bruder/Neffen Darco, um dem egoistischen Treiben seiner Verwandten Einhalt zu gebieten. Seine Rache ist, und das ist ganz wörtlich zu nehmen, 'lausig' und bringt die irre und wirre Familie erst zum Kratzen und dann zur Räson.

Schattengestalt Darco © Sergiy Balitskiy

Schattengestalt Darco © Sergiy Balitskiy

Ganz und gar nicht lausig war die Performance der engagierten Schauspieltruppe, die bei der dritten und vorerst letzten Aufführung vor fast vollen Reihen spielte. Regisseur Konstantin Oeffler wurde als Dank für seine Arbeit eine goldene Ananas von seinen Kolleg*Innen überreicht. Gerührt bedankte er sich bei den SchauspielerInnen, beim Publikum und vor allem bei Viktoriya Balitska, deren Leitung und Engagement das Kieztheater überhaupt erst möglich macht.

Das Kieztheater wird über das Projekt Chor and more vom QM Wassertor gefördert.